Weltkarte zum Klimawandel

Wieviel ist die Welt wert? Das ist die Frage mit dem sich unser Energieseminar beschäftigt. Wieviel ist den Menschen der Schutz des Regenwaldes in Ländern wie Ecuador, Brasilien oder den Philippinen wert? Wie lassen solche einzigartigen Biotope, die zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen, sich in Wert setzen?
Der Klimawandel betrifft jeden. Bereits jetzt zeigen sich immer schwerwiegendere Folgen. So steigen die Temperaturen an Nord- und Südpol rapide an. Das daraus folgende Abschmelzen der Polkappen sollte jedem bekannt sein. Die Risiken werden allerdings immer wieder unterschätzt. Weiterlesen

Open Science & Open University

„Open Science“:

Open Science ist ein Oberbegriff für verschiedene Strömungen, die zum Ziel haben, Wissenschaft einer größeren Zahl von Menschen einfacher zugänglich zu machen. Es öffnet den wissenschaftlichen Prozess von der ersten Idee bis zur finalen Publikation um diesen möglichst nachvollziehbar und für alle nutzbar zu machen. Dadurch wird anderen Wissenschaftler*innen, Studierenden oder auch der interessierten Öffentlichkeit Einblicke in die Entstehung wissenschaftlicher Ergebnisse gewährt oder sogar Möglichkeiten eröffnet,

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Abhängigkeit vom Erdöl als Energieträger

Die Nachfrage nach Energie steigt seit geraumer Zeit von Jahr zu Jahr an. In den letzten 60 Jahren hat sich der Energiebedarf dabei mehr als verfünffacht; lag dieser in den 50er Jahren noch zwischen 2000 bis 3000 Mtoe, werden heute schon jährlich mehr als 12.000 Mtoe verbraucht. Dabei stieg der Verbrauch allein im Jahr 2005 um 2,7%. Insgesamt entfällt ca. ein Drittel des Energieverbrauchs auf Erdöl, die restliche Energie wird vorwiegend durch Erdgas und Kohle erzeugt. Erneuerbare Energien spielen trotz großer Bemühungen weiterhin eine eher untergeordnete Rolle. [1][2]

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Geschichte und Auswirkung der Erdölförderung

Erdöl ist in unserem Alltag allgegenwärtig und unsere Industrie ist unvorstellbar mit dem sogenannten „schwarzen Gold“ verbunden.

Die großspurige Ausbeutung von Erdölreserven begann im 19. Jahrhundert. Damals wurde Erdöl vor allem wegen seiner Nutzbarkeit als guter und gleichzeitig billiger Lampenbrennstoff gewonnen. Dass bei Bohrungen nach Wasser und Salz immer ein wenig Erdöl einsickerte war bekannt,

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Der ökologische Fußabdruck

Die Menschheit verbraucht mittlerweile jährlich Ressourcen von knapp 1½ Erden, was bedeutet, dass die Erde über 1½ Jahre braucht, um den Ressourcenverbrauch eines Jahres zu decken. Im Jahr 2030 soll dieser Verbrauch auf zwei Erden angestiegen sein und 2050 bräuchte man schon knapp 2 ¼ Erden. Die Menschheit hat also das Limit des verkraftbaren Ressourcenverbrauchs längst überschritten und nutzt mehr als die Erde in demselben Zeitraum produzieren und absorbieren kann. [4]

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Die Präsidenten Roldos, Correa und die Rolle von „Economic Hitmen“

Um die Entwicklung Ecuadors und Südamerikas besser nachzuvollziehen, werfen wir den Blick im Folgenden auf zwei wichtige ecuadorianische Präsidenten. Zum Einen Jaime Roldos und zum anderen Rafael Correa. Des Weiteren beleuchten wir exemplarisch den Einfluss des globalen Nordens anhand der Autobiographie von John Perkins – „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“. Weiterlesen

Inwertsetzung – Der Wert der Natur für Wirtschaft und Gesellschaft

Um die Folgen des Klimawandels monetär zu beziffern bzw. um fassbar zu machen, welchen Nutzen die Verhinderung von Raubbau an der Natur für die Wirtschaft und die Gesellschaft hat, rückt das Thema „Inwertsetzung“ immer mehr in den Fokus der öffentlichen Diskussion. Für eine auf dem Kapitalismus aufbauende Gesellschaft ist es wichtig, Naturprozesse in Wert zu setzen, damit diese im Vergleich zu technischen Lösungen berücksichtigt werden. Im Nachfolgenden soll eine Übersicht darüber gegeben werden, was genau man unter „Inwertsetzung“ versteht, welche Faktoren hierbei eine Rolle spielen , welche Methoden dabei angewandt werden und welche finanziellen Werte die Natur bereit hält. Weiterlesen

Die Yasuni-ITT-Initiative – Verlauf und Hintergrund

Die Yasuni-ITT-Initiative ist eine international arbeitende Nichtregierungsorganisation (NGO), die sich zum Ziel gesetzt hat, einen Teil des Yasuni Nationalparks zu schützen.
Das Erdölvorkommen des Yasuni ITT-Gebietes wird auf  ca. 850 Millionen Barrel Öl geschätzt, die etwa 20% der Ölreserven Ecuadors ausmachen. Die möglichen Einnahmen liegen bei ca. 5,4 Milliarden Euro (7,2 Milliarden US Dollar). 2007 kam der Vorschlag vom ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen, in Zukunft kein Erdöl mehr im ITT-Gebiet zu fördern. Im Gegenzug zu diesem Vorschlag verlangt er, dass die internationale Gemeinschaft die Hälfte des entgangenen Umsatzes aus der Ölforderung kompensieren soll. Weiterlesen

Ecuador – Zwischenbilanz der „Bürgerrevolution“ – Beitrag von Wolf Grabendorff von der FES

Ecuador – Zwischenbilanz der „Bürgerrevolution“: Dieser Beitrag von Wolf Grabendorff bei der Friedrich-Ebert-Stiftung beleuchtet die gegenwärtige politische Situation in Ecuador hinsichtlich der Umsetzung der „Bürgerrevolution“ unter dem Präsidenten Rafael Correa, die auch die Aufnahme von Belangen der Umwelt in die Verfassung beinhaltete.

Klima- und Energiepolitik auf europäischer Ebene

Ähnlich einer internationalen Klimakonferenz kommen auch in der EU unterschiedliche Staaten zusammen, um unter anderem über Klimaschutzmaßnahmen zu beraten. Welche Ziele dabei gesetzt, welche Erfolge erreicht wurden und welche Probleme bestehen, soll hier in einem Überblick dargestellt werden. Weiterlesen